Die Lotosblume

(„Die stille Lotosblume steigt aus dem blauen See“)

  • Werknummer: op. 1, Nr. 3
  • Jahr (Erstveröffentlichung): 1843
  • Textdichter: Emanuel Geibel
  • Widmungsträger: Luise Gutike
  • Tonart: B-Dur
  • Taktart: 2/4

Tim Krol, Michael T.C. Hey


Liederprojekt

Das Ziel des Lieder-Projekt ist es frei verfügbare Aufnahmen aller Robert Franz-Lieder bereitzustellen. Weitere Informationen

Die stille Lotosblume
Steigt aus dem blauen See,
Die Blätter flimmern und blitzen,
Der Kelch ist weiß wie Schnee.

Da gießt der Mond vom Himmel
All' seinen gold'nen Schein,
Gießt alle seine Strahlen
In ihren Schoß hinein.

Im Wasser um die Blume
Kreiset ein weißer Schwan
Er singt so süß, so leise
Und schaut die Blume an.

Er singt so süß, so leise
Und will im Singen vergehn.
O Blume, weiße Blume,
Kannst du das Lied verstehn?


Aufnahmen

Noten

Literatur

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Fundstelle

  • S. 40:
  • Procházka zitiert Franz: "in diesen Sachen treibt der alte cantus firmus sein Wesen", "so ist. z.B. auch die Lotosblume des Op. 1 bis auf den dritten Vers, in welchem das moderne Dur und Moll herrscht, in einer Kirchentonart geschrieben, ein Faktum, auf welches mich Freund Schäffer erst Jahre nachher aufmerksam machte."


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