Joh. Sebastian Bach: 9 Tenor-Arien aus verschiedenen Cantaten

Musical score

 Robert Franz (Arranger)
  • Full title: Joh. Sebastian Bach: 9 Tenor-Arien aus verschiedenen Cantaten mit Begleitung des Pianoforte bearbeitet von Robert Franz
  • Publisher: Whistling
  • Place: Leipzic[sic!]
  • Year of publication: 1860
Klavierauszug. Mit einem Vorwort von R. Franz.

1. Recitativ und Arie "Welch Übermaass der Güte schenkst du" (aus "Werk Dank opfert, der preiset mich")
2. Arie "Ergiesse dich reichlich du göttliche Quelle" (aus "Wo soll ich fliehen hin")
3. Arie "Unser Mund und Ton der Saiten" (aus "Wie schön leuchtet der Morgenstern")
4. Rezitativ und Arie "Nun mögt ihr stolzen Feinde" (aus "Herr, wenn die stolzen Feinde schnauben")
5. Arie "Was willst du dich mein Geist entsetzen" (aus "Liebster Gott, wann werd' ich sterben")
6. Arie "Ich will nur dir zu Ehren leben" (aus "Fallt mit Danken, fallt mit Loben")
7. Rezitativ und Arie "Bäche von gesalznen Zähren" (aus "Ich hatte viel Bekümmerniss")
8. Arie "Die Liebe zieht mit sanften Schritten" (aus "Schwingt freudig euch empor")
9. Arie "So schnell ein rauschend Wasser schiesst" (aus "Ach wie flüchtig, ach wie nichtig")
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9 Tenor-Arien aus verschiedenen Kantaten
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Vorbemerkung.

Die hauptsächlichste Absicht bei der Veröffentlichung der nachfolgenden Bearbeitungen ist nur die, den Werken Bach's auch in weiteren Kreisen die Theilnahme vermitteln zu helfen, worauf sie den vollsten Anspruch haben. Sie wollen durch eine den moderen Geschmack berücksichtigende Auswahl auch die Fernerstehenden in Bach's Ausdrucksweise einführen, sie wollen dem grösseren Publikum, welchem die umfangreiche Partiturausgabe der Bachgesellschaft in Leipzig für den unmittelbaren Gebrauch nicht dienen kann, den Weg zu Schätzen dieser Ausgabe bahnen helfen.

Dieser Zweck meiner Arbeit führte mich zu einer freieren Stellung den Originalen gegenüber: ein Clavierauszug in dem gewöhnlichen Sinne konnte denselben schwerlich erfüllen. Zunächst waren die Lücken, welche zu Bach's Zeiten durch den freien Hinzutritt der Orgel ergänzt wurden, nach Anleitung der Bassbezifferung und - wo möglich - in Bach's Geiste duch Hinzufügung von beweglichen Füllstimmen zu beseitigen. Die Uebertragung der Insturmentalstimmen auf das Clavier, wo der Zug der Stimmführung und die Verschiedenheit der Klangfarben nicht ausgleichend zu wirken vermögen, wie im Orchester, erheischte sodann öfters eine Veränderung der Stimmlagen, bald Verengung, bald Erweiterung derselben. Die Mittel modernen Claviertechnik mussten viermehr im vollsten Maase benutzt werden, um das eingermaassen claviermässig wiederzugeben, was Bach einigen obligaten Stimmen und der hinzutretenden Orgel anvertrauen durfte. Selbst in der Singstimme schienen gelegentlich Modificationen geboten, um Härten zu vermeiden, welche in den weiten Hallen einer Kirche verschwinden, bei der Ausführung am Clavier in beschränkteren Räumen aber sich - gewiss in Absicht des Componisten - fühlbar machen würden. Dies führte dahin, [...]