Ach, dass du kamst

Ach! daß du kamst, ach, daß du kamst
   In Freuden einst gegangen,
Und mir mein arglos Herze nahmst
   Mit süßen Worten gefangen.

Und schmücktest mir das braune Haar
   Mit rothen Rosenkränzen
Und ließest aus den Augen gar
   Viel tausend Lenze glänzen.

Der Lenz verblüht', der Lenz verblüht'
   Und nahm dich mit von hinnen,
Nun, da die Sommersonne glüht,
   Ist mir todtmüde zu Sinnen.

O Liebe, morgenrother Strahl,
   Wie hast du mich betrogen,
Und hast so bald mit schwarzer Qual
   Den Himmel mir bezogen!


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