Ich hatte viel Bekümmernis [BWV 21]

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    "Der Messentext, Bibelverse u. s. w. bringen [...] allgemeine Wahrheiten zum Ausdruck, lassen, also verschiedene Auffassungen zu. Aber auch in dieser Sphäre handelt sich's zuweilen um lyrische Momente, die nur in einer Tonform befriedigenden Ausdruck finden können. Vergleichen Sie doch einmal Bach's Auffassung der Worte: „Was betrübst Du Dich, meine Seele" in der Cantate „ich hatte viel Bekümmerniss" mit der anderer Componisten! Erschöpfender als dort kann deren Gehalt gar nicht wiedergegeben werden: man denkt dabei keinen Augenblick an Bach, sondern hat nur das Gefühl eines ewigen Bestandes. Zeitlosigkeit ist aber das Höchste, was in der Kunst erreicht werden kann: die Schöpfungen eines Homer, Raphael, Shakespeare, Seb. Bach, Beethoven etc. beweisen es. —"


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